Die Geschichte der Metzgerei Förnzler


 

August Förnzler (links)

Das im Jahre 1705 erbaute Gebäude, in der Unteren Torstraße 19, ist seit 1796 eine Metzgerei. Die Besitzer des Hauses und der Metzgerei wechselten in den Jahren sechs mal.


 1912 wurde es von August Förnzler und seiner Frau Karoline für 32 000 Mark von Heinrich Ziegler erworben. Er hatte zuvor eine Metzgerei in Bad Wimpfen in Pacht.


 Im Haus war eine Gastwirtschaft eingerichtet, die, wie damals üblich, mehr Platz einnahm als der Metzgerladen. 

Die Metzgerei bis 1952


Als August Förnzler 1926 unerwartet mit 46 Jahren starb, führte sein 16jähriger Sohn Hermann mit seiner Mutter und Tante, sowie der Aushilfe H. Stradinger das Geschäft weiter. 


 1937 übernahm Hermann Förnzler offiziell das Geschäft, der seine Frau Martha heiratete, die dann über die Kriegsjahre die Metzgerei und die Wirtschaft weiterführte.


 Als Hermann Förnzler aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, wurde drei Jahre später angebaut, 1954 umgebaut, der Laden größer, die Wirtschaft kleiner gemacht. 


 


 

1976 übernahm Hermanns Sohn Heinz Förnzler die Metzgerei, der 1987 die Metzgerei erneut Umbaute und auf die Wirtschaft zugunsten eines repräsentativen Metzgerladens verzichtete.

Im selben Jahr verstarb Hermann Förnzler, der den Umbau noch erlebte. Seine Frau Martha half noch bis zu ihrem Tod im Jahr 1999 in der Metzgerei mit. 


 Im Jahr 2000 übernahm Ulrich Förnzler mit seiner Frau Elke den Betrieb. Auch unter ihm wurde der Betrieb mehrmals weiter modernisiert. 

2012 feierte die Metzgerei ihr 100jähriges bestehen.  

 

Der Metzgerladen 1962